Was zum schmunzeln…

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Was zum lachen...

Hat mein Chef heute im Büro aufgehängt xD

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Warum bin ich so fröhlich…

Ui, jetzt hab ich aber lang nichts mehr geschrieben, huh? Dabei muss ich ja noch von der Konfifreizeit letztes Wochenende berichten.

Wir waren auf Burg Steinegg, was tatsächlich eine Burg ist, etwa so:

Ich und meine Mitarbeiterin/Freundin haben die Küche übernommen. Ich werde sie fortan die Gold-Marie nennen, weil sie einfach alles macht, Jugendkreise, Jungschar, BAK, alles… fleißig, fleißig :)

Also, jedenfalls haben wir die Küche gemacht. Und dabei kommt man ja aus der Arbeit nicht mehr raus. Du kochst, dann wäscht du alles ab und putzt und dann fängst du eigentlich mit dem kochen wieder an.

Immerhin hatte ich die Boxen vom Jugendwerk dabei, dementsprechend konnten wir die Musik aufdrehen. Es war vor allem Musical-Musik und Wise Guys, weil – naja, weil die Gold-Marie das auf ihrem Handy hat und ich wirklich alles andere als ein Problem damit hab. Die Konfis, die mit abspülen sollten, sahen das ein bisschen anders, aber deren Musik war nun wirklich auch nicht besser (der, der sich am meisten beschwert hat, hat vorgeschlagen „König der Löwen“ zu hören. Wieso ist das besser als Rebecca oder Elisabeth?)

Man wird allerdings echt zum Arsch in der Küche. Zumindest ich kann die Unfähigkeit, auch nur ein Lappen aus der Küche zu holen und jenen dann auch wieder aufzuräumen, nicht tolerieren und damit hört’s ja nicht auf. Egal. Jedenfalls wird man echt gemein.

Was man besonders gut daran sieht, wie wir die Konfis am Sonntag Morgen geweckt haben. Am Abend davor kam uns die herrliche Idee und wir haben gleich eine Playlist erstellt. Kinderserien-Musik. Angefangen mit „Warum bin ich so fröhlich, so fröhlich“, was sich nach jedem Lied wiederholte. Wir hatten „Sendung mit der Maus“, „Caillou“, „Wickie,“ „Pumuckl“, was meiner Meinung nach besonders gemein, weil laut, war.

Alfred J. Kwak

Oh, sie haben uns gehasst. Die Mädels kamen wenigstens noch und haben gefragt, ob wir’s nicht vielleicht ausmachen könnten (Nein? Wir wollen euch wecken!). Die Jungs waren nicht so nett: „Ey, ihr habt doch nen Schaden! Macht den Scheiß aus! Hier wollen noch welche schlafen!“

Es war wunderbar. Wirklich. Es war richtig schön.

Die Gold-Marie war mit ihrem Auto gefahren und hatte mich mitgenommen und bevor wir auch nur das Frühstück hingerichtet haben, wollten wir am Sonntag unsere Taschen da rein packen, damit sie nicht im Weg sind. Wart ihr am Sonntag draußen? Es war glatt. Und wenn ich sage glatt, meine ich spiegelglatt, so dass man schon im Stehen rutschte. Ich weiß immer noch nicht, wie wir eigentlich wieder rein gekommen sind. Vor allem war dann auch noch das Streusalz weggeschlossen. Ich war richtig froh, dass wir heil wieder daheim angekommen sind.

Ich war richtig fertig und hab den Montag erstmal frei gemacht xD Es war echt anstrengend, aber es hat auch Spaß gemacht, weil’s mit der Gold-Marie in der Küche und mit den anderen Mitarbeitern echt lustig war. Und die Konfis haben sich doch eigentlich auch ganz gut benommen.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Rest-Sonntag!

Der orange Mini

Ich war gestern endlich bei Dori, um mich wegen des Kilometergelds zu erkundigen. Sie war bloß verwirrt und hat vergessen, dass sie mir schon lange gesagt hatte, ab wo sie mir die Kilometer zahlen… never mind.

Ich bin jedenfalls auf dem Weg zu ihr. Es schneit, logisch, und ich fahr natürlich auch ein bisschen langsamer und vorsichtiger als ich das normal tun würde. Seit ich aber auf der Bundesstraße bin, häng ich hinter nem Mini. Ein oranger Mini, falls ihr euch wundert.

Der schleicht mit ein bisschen mehr als 50 über die Bundesstraße, vielleicht waren es auch knappe 60, jedenfalls aber zu langsam. 70 kann man auf der Straße auch bei diesen Wetterverhältnissen locker fahren. Er fährt auch ab, wo ich abfahren muss, schleicht mit 20 über die Abfahrt, hält, als er abbiegt, obwohl niemand kommt. Fährt auf der Kreisstraße weiter mit 50.

Dann kommen wir in den Ort, der Mini natürlich immer noch vor mir. Er schleicht sowieso (inzwischen bei 40), doch dann bremst er plötzlich, ihm kommt offensichtlich jemand entgegen. Ich denke: Was ist los? Kommt da jetzt ein Riesenbus oder ein Laster oder was?

Es. War. Ein. Smart.

Denkt drüber nach. Ein Smart. Stellt es euch schön vor, lasst es richtig tief einsinken. Genau.

Ich hab mich so aufgeregt! Dieses Autole hätte da bestimmt nochmal dazwischen gepasst! DA MUSS ICH DOCH NICHT BREMSEN, VERDAMMT! WTF?

Danach bin ich bei nem Kreisel den orangenen Mini endlich los geworden. Aber es ärgert mich noch heute.

In diesem Sinne bin ich froh, dass ich zur Konfifreizeit nicht selbst fahren muss. Ich wünsch euch allen einen wunderschönen Tag und keine orangenen Minis auf eurer Fahrbahn.

Lifescouts

Alex Day stellte auf seinem Kanal demletzt folgendes Konzept vor:
Wie bei den Pfadfindern, die für bestimmte Fähigkeiten (ich hab keine Ahnung, wo für genau man bei den Pfadfindern Abzeichen kriegt) Abzeichen/ “Badges” erhalten, funktioniert auch Lifescouts. Für Erfahrungen, die man gemacht hat, z.B. Bungee-Jumping, Autofahren, Pyramiden sehen etc. gibt es “Badges”, die man kaufen kann oder als Bild rebloggen. Ich finde das total super! Ich freu mich immer aufs neue, wenn ich die Webseite besuche und feststelle, dass ich dieses Badge habe! Und ich hab mir auch fest vorgenommen, bald mal eine Gelegenheit zu finden, um mir die “Watch-The-Sunrise”-Badge zu holen. Hach, die Möglichkeiten!

Jedenfalls werde ich fortan die Badges auf diese Seite stellen und vielleicht ein, zwei Sätze dazu verlieren, wie ich sie bekommen hab. Und – schaut mal Alex’ Kanal an. Er ist 1) super lustig und macht 2) echt tolle Musik. Ich bin ein Riesenfan.

Badge von heute war die Niagara Falls Badge. HAB ICH! :D

Vielleicht habt ihr ja auch Lust, euch die Badges mal anzuschauen. Ich wünsch euch viel Spaß damit und einen wunderschönen Tag!

Fachtage und Schneechaos

Montag und Dienstag war ich auf Fachtage-Seminar von der Diakonie aus. Die Diakonie ist der Träger meiner Stelle und organisiert deshalb die Seminare. Bei den Fachtagen trifft man sich mit Leuten, die in einem ähnlichen Bereich arbeiten wie man selbst.

Es war mal wieder total cool! Wir hatten im November schon mal Fachtage und es war da schon toll. Dieses Mal hab ich mich auch tatsächlich drauf gefreut! Wir haben uns alle super verstanden (vielleicht auch, weil man gleich was zu reden hatte? – Ach, euer Jugendwerk hat auch so Kulis? Ja, guck mal, das ist meiner! – Weißt du, bei mir in der Jungschar – Neulich war bei uns Grundkurs… usw.)

Naja, jedenfalls waren wir an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg, was total interessant war, auch wenn ich ja gar nichts in die Richtung studieren will. Aber wir durften uns in eine Vorlesung mit reinsetzen und ich hab mich gefühlt wie im Gemeinschaftskunde-Unterricht. Nur auf Englisch ;)

Die Jugendherberge Ludwigsburg ist allerdings ein wenig merkwürdig. Unter anderem findet man in jedem Zimmer diese Schilder:

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Für nächtliche Störungen berechnet sich der Preis nach Müdigkeit (und wenn ich nun gar nicht müde war? Hm?). Insgesamt haben sie irgendwie versucht, lustig zu sein, aber es hat nicht so recht geklappt.

Ich war also doch ziemlich traurig, weil das nun mal das letzte Mal war, dass wir Fachtage haben. Echt schade.

Und dann: wach ich heute morgen auf und sehe die dichte Schneedecke, die natürlich auch mein Auto bedeckt -.- Und die Auffahrt vorm Geschäft räumt natürlich auch niemand, also hab ich beschlossen, wo anders zu parken und musste dann durch den Schnee stapfen.

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Der Beweis ;)

Das war’s dann erstmal von meinen letzten paar Tagen. Ich wünsch euch noch einen wunderschönen Tag :)

Dori

Was man wissen muss für die folgende Geschichte ist

1) ich fahre unheimlich viel hin und her, von einem Ort zum anderen, sowieso jeden Tag ins Geschäft und dann weiter in die eigentliche Gemeinde und andere Orte, die mitzahlen für die Stelle. Deshalb krieg ich Kilometergeld. Allerdings nur vom Büro aus, was passender Weise nicht in der oben genannten Gemeinde liegt.

2) ich soll mitfahren auf Konfirmandenfreizeit. Die nächstes Wochenende ist.

So… ich schau also mal auf den letzten Kontoauszug. Kein Kilometergeld da, obwohl ich die Kilometer schon im Dezember eingereicht hab. Scheiße. Außerdem hab ich von der Freizeit noch nichts gehört abgesehen vom groben Termin.

Ich muss mich also erkundigen und schreibe der Pfarramtssekretärin – nennen wir sie mal Dori – meine diversen Fragen.

1) Ich hatte ursprünglich mal extra bei Dori angerufen, weil ich wissen wollte, was ich denn für Kilometerstände eintragen soll, wenn ich gar nicht vom Büro aus fahre, sondern von daheim? Ja, hat sie mir erklärt, ich soll schon die richtigen Kilometerstände eintragen, sie rechnet das dann aus. Ich also: wunderbar, machen wir so.

Und da krieg ich die Antwort: Geld hätte sie überwiesen, nächstes Mal soll ich doch bitte ab dem Büro eintragen, nicht vom Wohnort. HÄ???? Das ist der Grund, dass sie Dori heißt. Sie ist völlig konfus und vergisst offensichtlich öfter mal was.

I loved that movie :) 

Vor allem, ich kann ja nicht einfach irgendwelche Kilometerstände eintragen. Das ist Urkundenfälschung. Das werd‘ ich ganz sicher nicht machen!

2) erklärt Dori mir, eine Mitarbeiterin habe mich ja gefragt, ob ich auf die Freizeit mitgehe, sie fühlt sich daher nicht in der Verantwortung mir irgendetwas darüber mitzuteilen. Sie glaubte außerdem, dass ich schon alles wüsste. Mein offensichtliches Unwissen war Dori völlig egal, ich weiß bis jetzt nicht, wann ich denn nun wo sein muss. NÄCHSTE WOCHE.

Ich war so verärgert – das war nicht das einzige Problem an dem Tag – dass ich’s nicht mal fertig gebracht hab, Dori eine Antwort zu schicken die „WTF?“ in eloquentere Sätze packt. Stattdessen werde ich ihr glaube ich mal einen kurzen Besuch abstatten und  versuchen, ihr ihre bescheuerte Mail nicht um die Ohren zu schlagen. Dori ist nämlich nicht zum ersten Mal so verwirrt – sie vergisst mich andauernd bei irgendwelchen Mitarbeiter-Einladungen u.ä.

Also werde ich mal jene Mitarbeiterin/Freundin von mir fragen, ob wenigstens sie bereit ist, ihre Informationen mit mir zu teilen, oder ob sie auch findet, dass die topsecret sind.

Die Briefmarken hab ich übrigens immer noch nicht.

In diesem Sinne wünsch ich euch noch einen schönen Tag :)

Wenn der Post die Briefmarken ausgehen…

Es ist so, dass ich vom Geschäft aus quasi andauernd zur Post renne. Neulich hab ich für den Kirchenbezirk für über 60€ einen Brief nach Tansania geschickt, per Express-Sendung oder so was in der Art. Ein anderes Mal kam ich mit über 50 Din-A4-Briefumschlägen, für die wir natürlich keine Briefmarken hatten. Der Post-Mensch kennt mich schon. Er ist sehr nett. Die 50 Umschläge hat er für mich frankiert.

Das ist aber nicht der Punkt.

Seit dem 01. Januar ist das Porto höher – nämlich jetzt 58 Cent statt 55. Und natürlich haben wir auch noch circa 250 55-Cent-Briefmarken im Geschäft liegen. Ich will natürlich nicht für jeden einzelnen Brief zur Post, also hab ich beschlossen mit unserer Post-Karte gleich mal 200 3-Cent-Briefmarken zu kaufen.

Ain’t it just beautiful?

Naja, jedenfalls war ich bei der Post, und die Frau vor mir am Schalter wollte nur 25 dieser Marken kaufen. Aber, und das ist was mich so unendlich aufregt:

SIE HABEN MOMENTAN KEINE BRIEFMARKEN MEHR – VIELLEICHT MORGEN WIEDER. ODER ÜBERMORGEN.

Genial, oder? Vor allem stand ich da, mit 20 Briefen, bereits beklebt mit 55-Cent-Marken – und was nun? Der Post-Mensch hat irgendwas gedeixelt und mir die Briefe abgenommen; aber mit der Post-Karte konnte ich aus irgendeinem mir nicht bekannten Grund nicht bezahlen. Ich hab also 42 Cent ausgelegt. Gut, dass es in diesem Fall nicht die 60€-Express-Sendung war.

Das ist die Post wie sie leibt und lebt – no offense – völlig planlos. Ist doch klar, dass jetzt ganz viele Leute viele 3-Cent-Marken brauchen, oder? Hinter mir gab’s auch gleich eine Riesenschlange mit lauter Menschen, die je nur einen einzigen Brief in der Hand hielten, fertig frankiert mit ihrer 55-Cent-Marke… Das war bestimmt ein schöner Nachmittag für den Post-Menschen.

Nächste Woche werde ich also versuchen, die Marken käuflich zu erwerben, sofern sie da noch nicht ausverkauft sind. Mein Chef hat mich ausgelacht. Er hat da schon eine gewisse Schadenfreude; das selbe Grinsen, dass er auch immer aufsetzt, wenn er irgendeine besonders dumme Arbeit für mich gefunden hat. Aber dazu vielleicht ein andern Mal mehr.

Ich wünsch euch noch einen wunderschönen Abend! :)

Hallo Welt ;)

Ich bin Corinna, 18 Jahre alt und FSJlerin. Genau genommen mache ich mein FSJ bei einer Kirchengemeinde in Württemberg und beim Jugendwerk des entsprechenden Kirchenbezirks.

Das “Evangelische Jugendwerk” ist eine Organisation der Württembergischen Landeskirche. Ein Jugendwerk gibt es daher in jedem Kirchenbezirk. So ein Jugendwerk unterstützt die Jugendarbeit im Bezirk und wird grundsätzlich von Ehrenamtlichen getragen, wobei es allerdings auch Arbeitgeber von Jugendreferenten ist, die das ganze managen. Unter anderem beschäftigt so ein Jugendwerk eben auch FSJler oder BFDler, so eben auch mich.

Freiwillig für so ein Jugendwerk bzw. eine Kirchengemeinde zu arbeiten ist schon ne besondere Sache. Eine besonders schöne Sache, auch, aber manchmal auch eine nerven-zehrende  Sache. Denn wenn es eine Sache gibt, in der zumindest meine Gemeinde nicht gut ist, dann ist das Organisation. Da geht’s drunter und drüber… aber das werdet ihr ja meinen Beiträgen noch entnehmen können.

Bis dahin: wünsch ich euch einen wunderschönen Tag :)