Es geht weiter!

Gerade hab ich erfahren, dass der Kirchenbezirk meine Verlängerung bis August bezahlen wird!

Das heißt, es geht weiter, sowohl die Arbeit, als auch dieser Blog, mindestens bis zum Ende der Kinderfreizeit Ende August/Anfang September :D

Meine Stimmung daher:

 Quelle: fearlessfay

Und jetzt geh ich wieder an die Arbeit. Fünfhundert Flyer tüten sich schließlich nicht von alleine ein ;)

Chefs Erleuchtung

Rechtschreibung ist nicht des Chefs Stärke. Sie ist auch nicht völlig grottig, aber ich finde regelmäßig Fehler in Sachen, die er schrieb. Und immer wieder ist es bereits zu spät.

„Äh, Chef, willst du die Rechtschreibfehler wissen?“

– „Nein, will ich nicht, ist schon alles in x-facher Ausführung ausgedruckt!“

-.-

Ich jammere schon immer darüber, wie unprofessionell das aussieht, wenn wir Rechtschreibfehler in offiziellen Dokumenten haben. Meistens ignoriert er’s.

Aber heute, als es um eine Art Werbe-/Info-/Nachrichten-Flyer fürs Jugendwerk geht, passiert auf einmal das:

Chef: „Und am Freitag mach ich’s dann fertig, dann kannst du mal drüber gucken und Korrektur lesen, du hast da eh ein besseres Auge als ich.“

Mind = blown.

Die Kerzen, der Fernseher und der Sperrmüll

Warum denken manche Menschen eigentlich, man könne öffentliche Parkplätze nach Belieben vollstellen? Hm? Diese öffentlichen Parkplätze sind nämlich genau das, eben öffentlich. Sie sind nicht dazu da, Anhänger abzustellen, Container oder gar den eigenen Sperrmüll. Wir haben exakt 4 öffentliche Parkplätze in unserer Straße und es ist jeden Tag ein Kampf, einen zu bekommen – warum muss man die denn dann auch noch zustellen???

Nur damit ihr wisst, dass ich’s nicht übertreibe, hier die Beweisfotos, die ich schoß, damit ich sie im Falle des Falles doch noch anzeigen kann – was ich vielleicht auch mache, wenn ich heute tatsächlich keinen Parkplatz bekomme:

Es ist sowieso eine dieser Wochen, glaube ich. Gestern ist unser Fernseher kaputt gegangen. Es war noch eine Röhre, die vermutlich von uns aus direkt ins Deutsche Museum wandert. Bis wir einen Neuen haben, gucken wir jetzt auf dem winzigen (ebenfalls Röhren-) Fernseher, der sonst nur  genutzt wird, wenn mein Vater im Dachgeschoss bügelt:

Fernseher

Meine Eltern meinten, das hätte doch so ein „gemütliches“ 60er-Jahre-Feeling.

Nebenbei bin ich natürlich auch noch am Arbeiten. Genauer gesagt bereite ich die Kerzen für den Osterfrüh-Gottesdienst vor

– da ich nämlich die Osterferien über in Urlaub bin, hab ich da ja keine Zeit das zu machen und es muss daher noch vorher erledigt werden. Außerdem weiß ich ja noch immer nicht, ob ich ab April überhaupt noch einen Job hab – die Kirchengemeinde hat nämlich festgestellt, dass sie mir eine Verlängerung bis August nicht zahlen können und deshalb entscheidet jetzt der Kirchenbezirksausschuss (KBA), allerdings erst am Donnerstag. Wenn ich so überleg, was ich noch an Überstunden und Urlaub hab, habe ich glaube ich im Falle eines negativen Ergebnisses ab Freitag frei. Ich will’s mal nicht hoffen.

Und jetzt fahr ich zum Kinderkreis, in meinem frisch getankten, aber immer noch verbeulten Auto. Ich wünsch euch noch einen wunderschönen Tag :)

Der Kern der Sache

Seit gestern Abend bin ich vom Trainee-Wochenende wieder da. Um das klar zu stellen, Trainee ist eine Gruppe zur Jugendleiterausbildung, so wie unser Grundkurs, nur eben über ein Dreivierteljahr, ungefähr.

Thema war Glaube&Andachten. Hat auch alles ganz gut geklappt, wir haben viel Spaß miteinander gehabt; den Freitag Abend stundenlang Rätselspiele gespielt (Corinna, weißt du noch eins? Hast du noch eins? Eins, noch? Bitte? Ja, hat die gute FSJlerin natürlich noch in ihrem Repertoire ;) ). Dann war das Thema Andachten. Irgendwie hatte noch kaum einer von denen eine Andacht gehört und sie wussten nicht so richtig, was sie mit ihren Bibeltexten jetzt machen sollen. So kam beim Vortrag dann auch jedes Mal der Satz: „Also, meine Kernaussage ist…“
An alle, die eine Andacht halten wollen/sollen/müssen: Lasst diesen Satz weg; er ist weder schön noch notwendig. Einfach erzählen, worum es geht… Aber fürs erste Mal haben sie es sonst echt gut gemacht, in diesem Sinne: Respekt! 

Essen hat auch gut geklappt, auch wenn wir fast ein bisschen zu viel hatten (was soll’s, so hab ich immerhin 4 Äpfel und eine Packung Spaghetti geschenkt gekriegt). Ich war dabei auch mal wieder einkaufen – allerdings hat dieses Mal der Einkaufswagen locker gereicht; auch wenn mich die Leute ein bisschen komisch angeguckt haben, als ich 9 Packungen Maultaschen eingeladen habe.

Es war wirklich nett, ohne besondere (schlimme) Vorfälle. Das Gefährlichste, was wir hatten war die Riesenspinne im Schrank ;-)

In diesem Sinne, noch einen schönen Rest-Sonntag :)

Der ganz normale Alltagswahnsinn

Weil ich nichts ganz Besonderes zu berichten habe, hier eine Erzählung vom ganz normalen Alltagswahnsinn.

Hab ich jemals erwähnt, dass wir einen Bürohund haben? Sie gehört meinem Chef und ist wirklich ein ganz liebes Tier. Freut sich immer wahnsinnig, wenn jemand kommt, auch und gerade, wenn es neue Leute sind. Besuch findet sie einfach klasse. Wenn Chef mittags mit ihr rausgeht, hüpft sie immer wie ein Flummi vor der Tür auf und ab. Wirklich putzig.

Gestern war ein Paketbote da, ein Herr mit Migrationshintergrund, der der deutschen Sprache noch nicht ausreichend mächtig war und sich auch nicht wirklich sicher war, bei uns richtig zu sein. Er war richtig.
Naja, als ich ihm gerade erklärte, ja, wir seien das Evangelische Jugendwerk Bezirk XY, bemerkte Chefs Hund den Gast, rannte ausm Büro auf ihn zu und steckte ihm die Schnauze zwischen die Beine. Das macht sie gern. Er kann noch froh sein, dass sie sich nicht auf seinen Fuß gesetzt hat. Er war doch recht verdattert und ich musste sie von ihm wegzerren, Chef hatte das Verschwinden seines Hundes ja nicht bemerkt, oder es hat ihn vielleicht auch nicht groß gekümmert. Kann ich ihm nicht übel nehmen, sie läuft ja auch sonst immer frei im Büro rum, obwohl sie sich bei Chef schon am Wohlsten fühlt.

Heute hatten wir eine ähnliche Situation. Lautstarkes Piepen, da hat jemand unten am Haus geklingelt. Ich will den Hörer abnehmen, wem-auch-immer sagen, dass wir im ersten Stock sind, aber es piept einfach weiter, mir direkt ins Ohr in diesem furchtbaren, lauten Ton. Nach 20 Sekunden hört es endlich auf, auf meine Aussage, wo wir zu finden sind, krieg ich keine Antwort.

Chefs Hund steht mittlerweile schon mit wedelndem Schwanz vor der Tür und wartet. Starrt dabei aber mich an, als ob sie fragen will, warum wer-auch-immer denn noch nicht da ist.
Ich öffne die Tür und es erscheint ein Herr vom Gebäudereinigungsservice in Begleitung der neuen Putzfrau – äh – Reinigungskraft. Die wollten nur schnell sehen, wo was ist, aber Chefs Hund hat sie gleich überfallen. Nur mit Mühe bekam ich sie überhaupt zurück ins Büro. Chef war derweil am telefonieren.

Außerdem hat er sich heute, nachdem ich gestern in studenlanger Arbeit Flipchart-Papiere zusammengeklebt und bemalt hatte, überlegt, dass er den Fragebogen darauf doch in einer anderen Reihenfolge haben will. Ausschneiden und neu zusammenkleben, also… Aber er darf gerade ein bisschen verpeilt sein, er ist ja auch ein bisschen krank.

Nachdem dieser Morgen geschafft war, ich heute nachmittag zum KU3-Unterricht, Vorbereitung des Gottesdienstes am Sonntag mit den Kindern. 10 Minuten versucht, den Sohn einer Tischmutter zu überreden, auch einen Satz vorzulesen, so wie alle anderen Kinder auch. Selbst die Androhung der Mutter „dann darfst du auch auf den Ausflug nicht mit“ konnte ihn nicht dazu bewegen, mit nach vorne zu gehen. Dafür darf ich am Sonntag die Einsetzungsworte zum Abendmahl sprechen. Und Fürbitten.

Nebenbei fahr ich auch immer wieder zur Werkstatt, weil mir eine Bekannte letzten Freitag beim Ausparken ins Auto gefahren ist und sich Informationen (Fahrzeughalter, Versicherung…) nur einzeln aus der Nase ziehen lässt. Wahrscheinlich muss der ganze Kotflügel ausgetauscht werden.

Tja, so ist er nun mal, der Alltagswahnsinn. Ich wünsch euch einen wunderschönen Tag :)

Regeln & Spielzeug

Was noch aussteht ist ein Bericht vom Spielzeugmuseum. In dem Ort, wo mein Kinderkreis stattfindet, gibt es so eine Aktion „Alt trifft Jung“ und in diesem Zusammenhang ist der Kinderkreis zusammen mit einer Seniorengruppe ins Spielzeugmuseum gefahren.

Mensch, das war süß. Die Puppenhäuser, die sie da hatten, total schön und all die anderen Spielzeuge, Puppen, Steckenpferde, Modelautos usw.

Ich werd‘ mal ein paar von den Fotos einfügen, aber die Qualität ist nicht so gut; ich hatte leider meine Kamera vergessen und konnte dementsprechend nur mit dem Handy fotografieren (meine Handykamera ist ziemlich schlecht).

Nett, oder? Ich glaub den Kids hat’s auch gut gefallen.

Ich hab nur immer ein bisschen Sorge, wenn ich fahren muss; also, nicht dass ich oft Unfälle baue oder so. Aber trotzdem hat man ja ne Riesenverantwortung, wenn man die Kids mit im Auto hat. Warum ich, als Fahranfängerin, dann immer fahren muss, ist mir auch ein Rätsel. Sei’s drum.

Abschließen möchte ich noch hinzufügen, was mir einer meiner Jugendkreisler beim Tipp-Kick spielen praktisch entgegenbrüllte:

Mensch, eine Spielerlänge Abstand!! Regeln sind zum halten da!

Denkt mal drüber nach ;-)

Ist doch alles Käse…

Ich, am Einkaufsliste überarbeiten fürs Wochenende der Trainee-Gruppe nächste Woche, zum Leiter der Gruppe:

„Äh, nur 2 Liter Milch? Das scheint mir fürs ganze Wochenende doch ein bisschen wenig.“

Er daraufhin:

„Schon, aber kauf auch nicht zu viel! Wenn man auf der Milch sitzen bleibt, ist das auch Käse…“

Keine Worte -.-