Süße Monster, die Zweite

Dieses Aktivspielhaus entpuppt sich als wahre Zitat-Fabrik. Man muss für diese Geschichte wissen, dass ich ziemlich klein bin. Es fehlen mir einige wenige Zentimeter zu den  1,60m.

Junge, etwa 9 Jahre alt: Wie alt bist du?

Ich: 19.

Junge: Meine Schwester ist auch 19.

Ich: Aha.

Junge: Die ist so groß. Zeigt mit der Hand überm Kopf wie groß die Schwester ist. Hast du ne Wachstumsschwäche??

Ohne Worte.

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Mein Muskelkater und Ich

Mein Muskelkater hat gestern zu mir gefunden. Natürlich eher nicht in der Form eines streunenden Katers, bei dem man am nächsten Tag nicht weiß, wo er her kam, sondern eher in der Form, dass ich ihn abholte. Beim Kanu fahren (Abschlussausflug meiner KU3-Gruppe).

Er fühlt sich offensichtlich wohl bei mir. Vor allem in meinem Arm und meinem Rücken. Er lässt nicht zu, dass ich schwere Kisten hebe (fahr‘ das mal eben zum Dekanat ist heute leider nicht) oder dass ich mich überhaupt bewege, ohne an ihn zu denken. Ibuprofen beruhigt ihn ein wenig, aber vertreiben lässt er sich davon nicht.

Lieber Muskelkater, wenn ich morgen aufwache, möchte ich dich nicht mehr bei mir haben, okay?

P.S. Es war trotzdem ein schöner Ausflug, nicht dass das hier irgendwie verloren geht. Und die Kinder fanden’s auch klasse.

Dinge, von denen ich nie dachte…

…dass ich sie mal tun würde.

Heute: Einen Hulahoop-Reifen kaufen

(Chef: Wir brauchen einen Hulahoop-Reifen. Die billigste Variante die’s hat. Am besten in Kirchen-violett. Nur nicht pink. Oder mit Glitzer!)

und damit durch die Fußgängerzone, in ein Schreibwarengeschäft und zum DM gehen.

Anschließend aus dem Hulahoop-Reifen ein Schaubild für Vernetzungen im Kirchenbezirk basteln. Sieht jetzt so aus:

Hulahoop-Reifen

 

Hat Style, oder?

Süße Monster

Bin zum ersten Mal im „Aktiv-Spiel-Haus“, assistiere dort dem, den ich im Folgenden den „Aktiv-Spiel-Leiter“ nenne.

Mädchen: Bist du allein hier?

Ich: Wie, allein? Ihr seid doch auch alle da! (bescheuerte Frage kriegt bescheuerte Antwort, auch wenn das Mädle erst sieben ist)

Mädchen: Nein, bist du allein hier?

Ich: Ich bin mit niemandem hier, ich helf hier dem Aktiv-Spiel-Leiter.

Mädchen: Bist du dann allein hergekommen?

Ich: Ja, klar, mit dem Auto.

Mädchen: hat inzwischen ganz große Augen. Wie alt bist du???

Ich: 19.

Mädchen: Boah, alt.

‚Nuff said.

Pizza

Ich versprach nebst Urlaubsbericht auch einen Bericht über unsere BOGY-Praktikantin. BOGY, für alle die’s nicht wissen, ist BerufsOrientierung am GYmnasium, ein Praktikum in der neunten Klasse, das eine Woche dauert. Nur um mal ein bisschen reinzuschnuppern.

Wie vorauszusehen habe ich sie zumindest bis Freitag hauptsächlich beschäftigt. Wir waren zweimal bei der Mülldeponie (zu viel Altpapier), einmal beim Lidl (zu wenig Süßigkeiten) und dreimal beim Baumarkt, because reasons.

Dann hab ich sie natürlich auch noch in meine Gruppen mitgenommen. Jugendkreis am Freitag war relativ unspektakulär (unser Grill ist fertig + funktioniert sehr gut!), aber Trainee am Donnerstag war außergewöhnlich lustig.

Thema war „Interkulturelles Lernen“ und um Integrationsschwierigkeiten darzustellen haben wir das Wörtertauschsspiel gespielt. Wir haben einen „Freiwilligen“ rausgeschickt und dann das Prinzip besprochen: wir unterhalten uns übers Lesen und Bücher, ersetzen aber „Buch“ durch „Pizza“ und „lesen“ durch „essen“. Wenn der „Freiwillige“ wieder reinkommt, versteht der nur Bahnhof.

Nur mal als Beispiel:

Manche Leute essen auch Pizza aufm Klo.

Blöd ist, wenn die Pizza ein offenes Ende hat.

Manchmal esse ich das Ende der Pizza zuerst.

Man kann auch Pizzas ausleihen und sie zurückgeben, wenn man fertig gegessen hat.

Es hat Spaß gemacht. Dem „Freiwilligen“ jetzt weniger, aber dafür allen anderen. Wäre noch besser gewesen, hätte die Praktikantin nicht am nächsten Tag alles noch mal in verbaler Form nach-erlebt und andauernd: „Das war lustig!“ gesagt. Sie ist außerdem Hardcore-Twilight und Hunger-Games Fan.

Sie war ja eigentlich ganz nett, auf die Dauer ein bisschen anstrengend – trotzdem gut, wenn’s ihr gefällt und sie dem Jugendwerk vielleicht erhalten bleibt!

Ich wünsch euch noch einen wunderschönen Abend :)

Versprochen ist versprochen…

… und deshalb gibt’s jetzt den ausstehenden Urlaubsbericht. Zeit zum angeben! ;)

Spaß. Ich war in USA, aber hey, dafür hatten wir bis vor kurzem auch nur einen Röhrenfernseher und leben in einem Reihenhaus, man muss eben wissen wofür man sein Geld ausgibt…

Anyways, ich fand’s cool. Schön, mal Englisch sprechen zu können, ohne gleich blöd angeguckt zu werden – wobei ich glaube, mein Akzent hat definitiv nicht zur Region gepasst (Britisch kann ich, Südstaaten-Slang, hm, nein.) Bin aber trotzdem froh, wieder hier zu sein. Wo Häuser aus Stein sind, Leute vernünftig ausgebildet werden und nicht vor jedem Sch*** gewarnt werden muss.

Warnung

Jap.

Ich hab’s leider nicht geschafft, einen amerikanischen Gottesdienst mitzuerleben, obwohl ich das fest vorhatte, aber dafür war ich in Savannah in der Lutheran Church, wo man ganz begeistert war, dass wir aus Deutschland kommen.

So, that was nice.

Wir haben auch ne Menge andere coole Sachen gesehen; Plantagen, Strände, New Orleans… ich hänge einfach mal ein paar Fotos an und wünsche euch im Folgenden noch ein schönes Wochenende :)

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Kurzes Update

Nur falls sich jemand wundert – ich lebe noch ;)

Ich war zwei Wochen in Urlaub und hab daher einfach a) nichts Jugendwerk-liches zu berichten und b) im Nach-Urlaubs-Stress keine Zeit für einen Bericht über Amerikas schönen Süden ;)

Er folgt aber bald, inklusive Fotos. Und es folgt auch noch ein Bericht über unsere BOGY-Praktikantin, die morgen bei uns anfängt (Chef ist eigentlich bis Donnerstag in Urlaub, hatte aber vergessen irgendwem anders mitzuteilen, dass dieses Mädchen überhaupt auftauchen wird. Deshalb muss er jetzt morgen schon kommen).

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Abend… oder gute Nacht… oder, um mal wieder in meine dank jet-lag noch eigentliche Zeit umzurechnen: schönen Nachmittag noch :D