Kinderfreizeit Post II

Halbzeit – jedenfalls so ungefähr, irgendwie, mein Zeitgefühl ist in dieser Situation mies.

Alles gut. Kinder sowohl lieb als auch scheiße, abwechselnd und manchmal gleichzeitig, wie es halt so ist…

Heute Abend stehen für mich noch Kreisspiele auf dem Programm und dann Nachtgeländespiel… und jetzt geh ich erstmal essen. Gruß! xo

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Kinderfreizeit Post I

Grüße von der Alb! Wir sind sicher angekommen, wen es interessiert; ich, die ich mit meinem Auto fuhr, stand auch nicht im Stau.

Die ersten Kinder haben schon die ganze Nacht Theater gemacht (eine schlief dann auf einer Matratze im Mitarbeiterzimmer -.- und wurde um halb 6 wieder wach, nachdem sie erst um 3 eingeschlafen war -.-).

Noch, allerdings, ist dieses Schlafdefizit gut verkraftbar.

So… dann mach ich mich mal wieder auf den Weg – Hausralley wartet!

Countdown

Noch ungefähr 22 Stunden bis der Bus vor dem Jugendwerk vorfährt – noch ungefähr 23 Stunden, bis wir die Kinder in den Bus laden – noch ungefähr 25 Stunden, bis wir im Freizeitheim ankommen.

Die Kinderfreizeit steht vor der Tür! Letztes Jahr habe ich mein FSJ damit angefangen und auf eben dieser Freizeit geht jetzt dieses Jahr mein FSJ zu Ende. Fühlt sich total schräg an, irgendwie surreal…

Aber das eigentlich wichtige ist, wie gesagt, die Freizeit. 1,2, oder 3 Spieleabend ist vorbereitet; Kreisspiele sind rausgesucht; das Anspiel ist geprobt und sämtliche Boxen sind voll gepackt. Es kann losgehen.

Die Internetverbindung soll wohl ganz ordentlich sein – insofern hoffe ich, Bericht erstatten zu können, wenn ich mal nicht direkt erschöpft ins Bett falle in jeder freien Minute.

Wünscht mir Spaß ;-) oder Glück oder… was auch immer…

Das eklige Thema

Mädchen (10) zu Mädchen (8): „Warte bloß, bis du mal in die vierte Klasse kommst!“

(Das alleine wäre ja schon witzig, aber es wurde noch besser.)

Mädchen (8): „Wieso? Ich freu mich schon drauf!“

Mädchen (10): „Nein, da freust du dich nicht. Da kommt das eklige Thema.“

Ich tausche über der Mädchen Köpfe einen Blick mit einer anderen Mitarbeiterin und frage: „Welches eklige Thema denn?“

„Naja…“

Wir tauschen noch einen Blick, die andere Mitarbeiterin stellt fest: „Ich glaube, ich weiß welches Thema.“

„Ja, ich auch.“

Mädchen (10): „Voll eklig! Da sieht man ein Bild von einem nackten Mann!“

Und alle Mädchen die drum herum sitzen, einstimmig: „IIIIIIIH!“

Die Sache mit den Inseln…

Ich war zwei Tage am Bodensee (Bilder folgen? Ehrlich, dieser Blog besteht doch nur aus Kindersprüchen und „Oh! Guckt mal, wo ich war…“) und in dem Zusammenhang auf der Insel Mainau.

Und wie wir so loslaufen, auf die Brücke zu – wir sind also noch auf dem Festland – höre ich (hinter! mir) ein kleines Mädchen sagen:

„Jetzt merke ich, dass ich auf einer Insel bin! Es wackelt!“

Lang

Ich war heute bei IKEA, wollte einen Schuhschrank kaufen (lieferbar, in der Bayrischen Universitätsstadt früher als hier, ungefähr im Januar -.-) und ein Regal für den Abstellraum (zu groß fürs Auto).

Und wie ich so, mit den immerhin kaufbaren Gläsern und Topfuntersetzern zur Kasse schlendere komme ich an einem Vater mit seiner etwa 5-jährigen Tochter vorbei, die sich gerade mit leidender Stimme beklagt:

Och, das dauert immer ewiger!

I feel you, girl.

Update

Falls sich jemand über die Stille hier wundert – ich hab Urlaub :) Endlich, nachdem ich noch eine Woche länger gearbeitet hab als Chef und die anderen im Büro – und noch eigenhändig einiges für das Großevent im September vorbereitet hab (wofür ich übrigens ehrenamtlich eingeteilt bin. Wenn mein einmal drin steckt, kommt man nicht mehr raus…).

Und dann, ja dann, war ich in der Bayrischen Universitätsstadt, in der ich im Oktober anfange zu studieren – erste Dinge in der neuen Wohnung verstauen & putzen. Habe jetzt die Schlüssel zu meiner Wohnung in der Tasche – fühlt sich total surreal an, irgendwie.

Ach ja, ich hab so einen schönen Stuhl gekauft:

Wohnung (1)

Und einen Hexenbesen zum Terasse fegen:

Wohnung (2)

Küche und Bad sind schon geputzt, Spinnen großteils getötet… Und jetzt geht das Geldausgeben ja erst los. Fehlen noch Bett, Schrank, Waschmaschine, Mikrowelle, undundund…

Verbrannt

Soll ich eigentlich lachen oder weinen, wenn ich sehe, dass ein geistig behindeter Junge – eine Behinderung, die in seinem Fall durchaus Schwierigkeiten im sozialen Bereich mit sich bringt; sprich, der Junge ist ein absoluter Eigenbrötler – mehr Empathie aufbringt, als ein völlig gesundes Kind?

Da hat sich einer gestern beim Schmieden sehr verbrannt; ich hab letzten Endes die Mutter angerufen, sie möge ihn abholen.

Und währenddessen hat der oben erwähnte eingeschränkte Junge, der dabei war, immer wieder versucht, ihn zu trösten – hat ihm immer wieder über den Arm gestreichelt und versucht, ihn zu umarmen. Ich war begeistert.

Während ein anderes Kind, angeblich des gebrannten Kindes (pun intended) bester Freund ihn immer wieder rief, was für eine tolle Popcornshow man gerade machen würde und er solle kommen – während sich der Verbrannte arg zusammenriss, um nicht zu weinen und seine Hand unter kaltes Wasser hielt.

Ich glaube, ich werde lachen und weinen. Lachen, weil der Junge sich eindeutig in die richtige Richtung entwickelt (die Mutter war beim Abholen auch schwer begeistert) und weinen, weil dem anderen Kind das Einfühlungsvermögen wohl völlig abgeht.