Kurz vor der Rente

So viel zum Beenden des Schweigens, huh?

Hm, was gibt’s Neues? Ich bin immer noch am Wiederholen. Mit Privatrecht bin ich halb durch, bei Staatsrecht ist es ein bisschen wesentlich weniger. Das Lehrbuch verweist konstant nach hinten (ich wette, in den Klausuren seiner Studenten würde Herr Degenhart das nicht durchgehen lassen). Liegt, wenn ich das richtig interpretiere, hauptsächlich an Verweisen zum Europarecht, was wir allerdings in der Vorlesung nur sehr flüchtig gestreift hatten – trotzdem verwirrt mich der Aufbau dieses Buches völlig. Mal sehen, was ich im nächsten Semester kaufe…

Außerdem fahre ich im Sommer wieder mit auf Kinderfreizeit! Dieses Mal nur in unserem eigenen Freizeithaus, nachdem sie letztes Jahr so dünn besetzt war. Aber trotzdem! Thema ist „Leben wie die Römer“ – etwas klischeehaft, aber da lässt sich doch was machen! (Wenn irgendwer Programmideen hat, immer her damit – ich arbeite derweil schon mal am Kolosseums-Bau Geländespiel ;-) )
Wisst ihr, wer noch mitfährt? Unsere BOGY-Praktikantin. Grundsätzlich gut, dass wir diese Leute halten und für Arbeit gewinnen, aber sie hat leider die Angewohnheit, sich an mich zu hängen, was ein bisschen lästig ist und bei 10 Tagen durchaus anstregend werden könnte. Wahrscheinlich mach ich mir aber einfach schon wieder zu viele, pessimistische Gedanken und es wird total entspannt und lustig!

Ich war inzwischen zwei Mal im Jugendwerk und hab immer nur die Hälfte der Leute angetroffen, weil sie sich immer wieder gegenseitig mit verschiedenen Krankheiten anstecken – ein regelrechter Teufelskreis.

Ich bin jetzt außerdem schon eine Woche 20 Jahre alt und man merkt, wie es Berg abgeht. Freunde, es geht rapide abwärts! Ich steh praktisch vor der Rente!
Aufmunternde Gedanken und Antifaltencreme sind immer willkommen!
Ansonsten den Lesern noch einen wunderschönen Tag!

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It’s just a cup.

So… ich hab mich lang nicht mehr hier gemeldet. Ich lebe (immer noch) im absoluten Chaos, auch wenn ich die Zahl der nicht-ausgepackten Kartons inzwischen auf zwei reduziert habe.
Ich besitze bis Mittwoch in zwei Wochen keine Waschmaschine, was heißt, dass ich mir jetzt ganz gut überlegen muss, was ich anziehe. Das Internet dafür tat eigentlich schon ab dem Anfang. Vom Telefon kann man nicht das gleiche behaupten, aber auch das hat sich erledigt.
Ich weiß jetzt, dass ich keine Gnocchi mehr sehen kann (denn so eine Packung hält sich, wenn einem Dank Migräne tagelang schlecht ist, wahnsinnig lange), aber auch, dass Pfannkuchen mit Pilzen richtig gut ist.
Ich habe heute beim Abspülen meinen liebsten Kaffeebecher kaputt gemacht – zumindest hat er jetzt ne blöde Macke, an der ich mich auch prompt geschnitten habe. Wegschmeißen werde ich ihn trotzdem nicht, man lernt ja aus Once Upon A Time, das kaputte Tassen wertvolle Erinnerungsstücke sind.

Was noch? Ich kenne jetzt einige Leute in der Bayrischen Universitätsstadt, was unglaublich beruhigend ist. Ich glaube, das war das schlimmste an der Sache. Niemanden zu haben, zu dem man im Notfall gehen könnte… Es ist immer noch hart, aber es wird besser.

Wann es Jugendarbeits-mäßig weiter geht, weiß ich noch nicht. Ich möchte auf jeden Fall was machen. Bis dahin hab ich noch einige Artikel aus der FSJ-Zeit in der Warteschlange, damit wir die Zeit bis dahin überbrücken.

Bis dahin wünsch ich euch einen wunderschönen Abend und bis bald :)

Countdown Number Two

Morgen um diese Zeit, sitze ich in der Bayrischen Universitätsstadt, in meiner neuen Wohnung – ohne Internet bis Freitag früh (geringe Wartezeit, dafür gibts nen Daumen hoch, 1und1!).

Ich bin kurz vorm Hyperventilieren, wenn ich das mal so sagen darf. In fact, ich bin extrem nah am Wasser gebaut in den letzten Stunden in meinem sehr kargen Zimmer, die Hälfte in Umzugskartons, die andere Hälfte weggeschmissen – weil’s unnötiges Zeug war, aber es fühlt sich trotzdem nach Verlust an – und völlig fertig mit den Nerven.

Andererseits freu ich mich ja. Es ist spannend und aufregend und toll – aber eben auch fürchterlich.

*weep*. Melde mich wieder, wenn ich irgendwie halbwegs angekommen bin :)

Die Sache mit den Inseln…

Ich war zwei Tage am Bodensee (Bilder folgen? Ehrlich, dieser Blog besteht doch nur aus Kindersprüchen und „Oh! Guckt mal, wo ich war…“) und in dem Zusammenhang auf der Insel Mainau.

Und wie wir so loslaufen, auf die Brücke zu – wir sind also noch auf dem Festland – höre ich (hinter! mir) ein kleines Mädchen sagen:

„Jetzt merke ich, dass ich auf einer Insel bin! Es wackelt!“

Lang

Ich war heute bei IKEA, wollte einen Schuhschrank kaufen (lieferbar, in der Bayrischen Universitätsstadt früher als hier, ungefähr im Januar -.-) und ein Regal für den Abstellraum (zu groß fürs Auto).

Und wie ich so, mit den immerhin kaufbaren Gläsern und Topfuntersetzern zur Kasse schlendere komme ich an einem Vater mit seiner etwa 5-jährigen Tochter vorbei, die sich gerade mit leidender Stimme beklagt:

Och, das dauert immer ewiger!

I feel you, girl.