Die Kerzen, der Fernseher und der Sperrmüll

Warum denken manche Menschen eigentlich, man könne öffentliche Parkplätze nach Belieben vollstellen? Hm? Diese öffentlichen Parkplätze sind nämlich genau das, eben öffentlich. Sie sind nicht dazu da, Anhänger abzustellen, Container oder gar den eigenen Sperrmüll. Wir haben exakt 4 öffentliche Parkplätze in unserer Straße und es ist jeden Tag ein Kampf, einen zu bekommen – warum muss man die denn dann auch noch zustellen???

Nur damit ihr wisst, dass ich’s nicht übertreibe, hier die Beweisfotos, die ich schoß, damit ich sie im Falle des Falles doch noch anzeigen kann – was ich vielleicht auch mache, wenn ich heute tatsächlich keinen Parkplatz bekomme:

Es ist sowieso eine dieser Wochen, glaube ich. Gestern ist unser Fernseher kaputt gegangen. Es war noch eine Röhre, die vermutlich von uns aus direkt ins Deutsche Museum wandert. Bis wir einen Neuen haben, gucken wir jetzt auf dem winzigen (ebenfalls Röhren-) Fernseher, der sonst nur  genutzt wird, wenn mein Vater im Dachgeschoss bügelt:

Fernseher

Meine Eltern meinten, das hätte doch so ein „gemütliches“ 60er-Jahre-Feeling.

Nebenbei bin ich natürlich auch noch am Arbeiten. Genauer gesagt bereite ich die Kerzen für den Osterfrüh-Gottesdienst vor

– da ich nämlich die Osterferien über in Urlaub bin, hab ich da ja keine Zeit das zu machen und es muss daher noch vorher erledigt werden. Außerdem weiß ich ja noch immer nicht, ob ich ab April überhaupt noch einen Job hab – die Kirchengemeinde hat nämlich festgestellt, dass sie mir eine Verlängerung bis August nicht zahlen können und deshalb entscheidet jetzt der Kirchenbezirksausschuss (KBA), allerdings erst am Donnerstag. Wenn ich so überleg, was ich noch an Überstunden und Urlaub hab, habe ich glaube ich im Falle eines negativen Ergebnisses ab Freitag frei. Ich will’s mal nicht hoffen.

Und jetzt fahr ich zum Kinderkreis, in meinem frisch getankten, aber immer noch verbeulten Auto. Ich wünsch euch noch einen wunderschönen Tag :)

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Regeln & Spielzeug

Was noch aussteht ist ein Bericht vom Spielzeugmuseum. In dem Ort, wo mein Kinderkreis stattfindet, gibt es so eine Aktion „Alt trifft Jung“ und in diesem Zusammenhang ist der Kinderkreis zusammen mit einer Seniorengruppe ins Spielzeugmuseum gefahren.

Mensch, das war süß. Die Puppenhäuser, die sie da hatten, total schön und all die anderen Spielzeuge, Puppen, Steckenpferde, Modelautos usw.

Ich werd‘ mal ein paar von den Fotos einfügen, aber die Qualität ist nicht so gut; ich hatte leider meine Kamera vergessen und konnte dementsprechend nur mit dem Handy fotografieren (meine Handykamera ist ziemlich schlecht).

Nett, oder? Ich glaub den Kids hat’s auch gut gefallen.

Ich hab nur immer ein bisschen Sorge, wenn ich fahren muss; also, nicht dass ich oft Unfälle baue oder so. Aber trotzdem hat man ja ne Riesenverantwortung, wenn man die Kids mit im Auto hat. Warum ich, als Fahranfängerin, dann immer fahren muss, ist mir auch ein Rätsel. Sei’s drum.

Abschließen möchte ich noch hinzufügen, was mir einer meiner Jugendkreisler beim Tipp-Kick spielen praktisch entgegenbrüllte:

Mensch, eine Spielerlänge Abstand!! Regeln sind zum halten da!

Denkt mal drüber nach ;-)

Es passt nicht alles in den Einkaufswagen!

Diesen Mittwoch war ich einkaufen. Dieses Wochenende ist nämlich Gruppenleiter-Schulung unseres Jugendwerks, genauer gesagt, es ist Aufbaukurs. Und weil man ja dann von Freitag bis Montag (eingeschneit) in unserem Freizeithaus festsitzt, muss man vorher auch eine Menge einkaufen.

Ich war also mit einem anderen Mitarbeiter einkaufen. Zunächst mal beim Aldi. Leider hatte ich nur einen Chip für den Einkaufswagen, und keiner von uns einen Euro (wie passiert sowas?), dementsprechend hatten wir nur diesen einen Einkaufswagen. Den haben wir dann (eher unkoordiniert, je nachdem was einem gerade ins Auge fiel, was auf der Liste sein könnte) bis obenhin vollgepackt und sind zur Kasse. Es war natürlich auch nur diese eine Kasse offen und sicher haben sich die hinter uns sehr gefreut. Wir haben dann natürlich auch noch bar bezahlt, die arme Verkäuferin hat schon ganz leidend geguckt. Aber es hilft ja nichts.

Wir haben also versucht, das ganze Zeug halbwegs sicher ins Auto zu kriegen (Kisten hatten wir leider auch keine) und sind mit dem nunmehr wieder leeren Einkaufswagen zurück in den Aldi. Haben ihn wieder komplett voll gepackt und haben uns wieder an der selben Kasse bei der selben leidenden Verkäuferin angestellt. Sie hat uns schon ziemlich blöd angeguckt.

Danach sind wir zum Rewe und haben versucht, „Mini-Würstchen“ zu kriegen, die mein Chef unbedingt beim Raclette essen will. Wir wussten leider beide nicht, was er genau meint und haben entschieden, es einfach ihn selbst kaufen zu lassen. Das hat er jetzt davon.

Als wir dann endlich alles hatten, sind wir natürlich los zum Haus, um alles schon mal in der Küche zu verstauen. Ich bin durchs ganze Haus gegangen und hab überall die Heizungen aufgedreht. In einem der Räume hab ich’s schon wieder rascheln gehört. Das heißt, die Mäuse sind wieder da.

Und wenn ihr euch jetzt fragt, warum zum Teufel ich Zeit hab, euch das alles zu erzählen, wenn ich eigentlich auf besagtem Kurs sein sollte – ich bin krank und konnte nach all den Mühen (ich hab auch alles sonst noch gepackt) nicht mitfahren. That sucks.

Ich hoffe, euch geht’s besser als mir und wünsche euch noch einen wunderschönen Tag :)