Ich hasse einkaufen

Ich hab normalerweise wirklich gar nichts gegen Einkaufen – sei es shopping oder einfach nur Lebensmittel einkaufen. Wirklich. Ich kaufe gerne ein.

Der gestrige Tag hat mir das gründlich ausgetrieben. Ich bin erst 20 min durch die „Innenstadt“ (eine Straße, an der Geschäfte, Bank, Kino sind) gefahren bis ich endlich, weit ab vom Schuss einen Parkplatz fand. Mit dem Scheck zur Bank, 50€ vom Jugendwerkskonto abgehoben.

Danach weiter zu Dori, ich hab immer noch Fahrtkosten von Januar, die abgegeben werden müssen. Zwei Mal die Straße abgefahren, bis ich einen Parkplatz hatte.

Dann zum Lidl gefahren, wir brauchen neue Süßigkeiten für die Geschäftsstelle. Stand hinter einer Frau in der Schlange, die für mindestens drei Wochen eingekauft hat.

Dann zum Baumarkt, wir brauchen Kisten in die wir neue Liederbücher packen können (Feiert Jesus!4, übrigens, echt cool). Stand 10min an der Kasse, weil vor mir drei ältere Menschen mit Blumen waren + der Scanner von der Kassiererin nicht getan hat, die dementsprechen als ich dran war, sehr nahe am Nervenzusammenbruch war.

Ich war für diese vier Stationen zweieinhalb Stunden unterwegs. Das dauert sonst maximal eine Stunde. Ich war richtig genervt als ich wieder da war. Chef hat mir ob meiner Klage ein eher halbherziges Lob ausgesprochen.

Ich hasse einkaufen.

Dinge, von denen ich nie dachte…

…dass ich sie mal tun würde.

Heute: Einen Hulahoop-Reifen kaufen

(Chef: Wir brauchen einen Hulahoop-Reifen. Die billigste Variante die’s hat. Am besten in Kirchen-violett. Nur nicht pink. Oder mit Glitzer!)

und damit durch die Fußgängerzone, in ein Schreibwarengeschäft und zum DM gehen.

Anschließend aus dem Hulahoop-Reifen ein Schaubild für Vernetzungen im Kirchenbezirk basteln. Sieht jetzt so aus:

Hulahoop-Reifen

 

Hat Style, oder?

Der Kern der Sache

Seit gestern Abend bin ich vom Trainee-Wochenende wieder da. Um das klar zu stellen, Trainee ist eine Gruppe zur Jugendleiterausbildung, so wie unser Grundkurs, nur eben über ein Dreivierteljahr, ungefähr.

Thema war Glaube&Andachten. Hat auch alles ganz gut geklappt, wir haben viel Spaß miteinander gehabt; den Freitag Abend stundenlang Rätselspiele gespielt (Corinna, weißt du noch eins? Hast du noch eins? Eins, noch? Bitte? Ja, hat die gute FSJlerin natürlich noch in ihrem Repertoire ;) ). Dann war das Thema Andachten. Irgendwie hatte noch kaum einer von denen eine Andacht gehört und sie wussten nicht so richtig, was sie mit ihren Bibeltexten jetzt machen sollen. So kam beim Vortrag dann auch jedes Mal der Satz: „Also, meine Kernaussage ist…“
An alle, die eine Andacht halten wollen/sollen/müssen: Lasst diesen Satz weg; er ist weder schön noch notwendig. Einfach erzählen, worum es geht… Aber fürs erste Mal haben sie es sonst echt gut gemacht, in diesem Sinne: Respekt! 

Essen hat auch gut geklappt, auch wenn wir fast ein bisschen zu viel hatten (was soll’s, so hab ich immerhin 4 Äpfel und eine Packung Spaghetti geschenkt gekriegt). Ich war dabei auch mal wieder einkaufen – allerdings hat dieses Mal der Einkaufswagen locker gereicht; auch wenn mich die Leute ein bisschen komisch angeguckt haben, als ich 9 Packungen Maultaschen eingeladen habe.

Es war wirklich nett, ohne besondere (schlimme) Vorfälle. Das Gefährlichste, was wir hatten war die Riesenspinne im Schrank ;-)

In diesem Sinne, noch einen schönen Rest-Sonntag :)