Überflutung

Auch meinen würrtemberigschen Kirchenbezirk haben die Fluten erwischt – natürlich nichts, was vergleichbar wäre mit dem was in Passau oder sonst wo in der Hochwasserregion abgeht.

Trotzdem war einiges überschwemmt. Dank heftigen Regens hat es auch unser Freizeithaus erwischt. Der Keller ist voll gelaufen – das Wasser kam tatsächlich aus den Wänden, aus den Steckdosen, ist durch geschlossene + mit Rolladen geschützte Fenster geflossen.  Schauts euch selbst an:

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Tatsache ist, dass es einfach mit Mängel in der Kanalisation zusammen hängt! Da fließt nicht mal ein Fluss, es hat einfach nur zu doll geregnet! Immerhin, die Gruppe die drin war, war echt fit – haben die Türen ausgehängt, damit die nichts abkriegen, haben die Sitzsäcke und den Teppich gerettet.

Der Hausmeister sagt, jetzt wär’s zumindest wieder sauber.  Von komplett trocken (die Wände nämlich) kann man allerdings noch nicht sprechen. Und Steckdosen, aus denen Wasser floss, würde ich auch erstmal nicht benutzen.

Dinge, von denen ich nie dachte…

…dass ich sie mal tun würde.

Heute: Einen Hulahoop-Reifen kaufen

(Chef: Wir brauchen einen Hulahoop-Reifen. Die billigste Variante die’s hat. Am besten in Kirchen-violett. Nur nicht pink. Oder mit Glitzer!)

und damit durch die Fußgängerzone, in ein Schreibwarengeschäft und zum DM gehen.

Anschließend aus dem Hulahoop-Reifen ein Schaubild für Vernetzungen im Kirchenbezirk basteln. Sieht jetzt so aus:

Hulahoop-Reifen

 

Hat Style, oder?

Ist doch alles Käse…

Ich, am Einkaufsliste überarbeiten fürs Wochenende der Trainee-Gruppe nächste Woche, zum Leiter der Gruppe:

„Äh, nur 2 Liter Milch? Das scheint mir fürs ganze Wochenende doch ein bisschen wenig.“

Er daraufhin:

„Schon, aber kauf auch nicht zu viel! Wenn man auf der Milch sitzen bleibt, ist das auch Käse…“

Keine Worte -.-

Es passt nicht alles in den Einkaufswagen!

Diesen Mittwoch war ich einkaufen. Dieses Wochenende ist nämlich Gruppenleiter-Schulung unseres Jugendwerks, genauer gesagt, es ist Aufbaukurs. Und weil man ja dann von Freitag bis Montag (eingeschneit) in unserem Freizeithaus festsitzt, muss man vorher auch eine Menge einkaufen.

Ich war also mit einem anderen Mitarbeiter einkaufen. Zunächst mal beim Aldi. Leider hatte ich nur einen Chip für den Einkaufswagen, und keiner von uns einen Euro (wie passiert sowas?), dementsprechend hatten wir nur diesen einen Einkaufswagen. Den haben wir dann (eher unkoordiniert, je nachdem was einem gerade ins Auge fiel, was auf der Liste sein könnte) bis obenhin vollgepackt und sind zur Kasse. Es war natürlich auch nur diese eine Kasse offen und sicher haben sich die hinter uns sehr gefreut. Wir haben dann natürlich auch noch bar bezahlt, die arme Verkäuferin hat schon ganz leidend geguckt. Aber es hilft ja nichts.

Wir haben also versucht, das ganze Zeug halbwegs sicher ins Auto zu kriegen (Kisten hatten wir leider auch keine) und sind mit dem nunmehr wieder leeren Einkaufswagen zurück in den Aldi. Haben ihn wieder komplett voll gepackt und haben uns wieder an der selben Kasse bei der selben leidenden Verkäuferin angestellt. Sie hat uns schon ziemlich blöd angeguckt.

Danach sind wir zum Rewe und haben versucht, „Mini-Würstchen“ zu kriegen, die mein Chef unbedingt beim Raclette essen will. Wir wussten leider beide nicht, was er genau meint und haben entschieden, es einfach ihn selbst kaufen zu lassen. Das hat er jetzt davon.

Als wir dann endlich alles hatten, sind wir natürlich los zum Haus, um alles schon mal in der Küche zu verstauen. Ich bin durchs ganze Haus gegangen und hab überall die Heizungen aufgedreht. In einem der Räume hab ich’s schon wieder rascheln gehört. Das heißt, die Mäuse sind wieder da.

Und wenn ihr euch jetzt fragt, warum zum Teufel ich Zeit hab, euch das alles zu erzählen, wenn ich eigentlich auf besagtem Kurs sein sollte – ich bin krank und konnte nach all den Mühen (ich hab auch alles sonst noch gepackt) nicht mitfahren. That sucks.

Ich hoffe, euch geht’s besser als mir und wünsche euch noch einen wunderschönen Tag :)

Hallo Welt ;)

Ich bin Corinna, 18 Jahre alt und FSJlerin. Genau genommen mache ich mein FSJ bei einer Kirchengemeinde in Württemberg und beim Jugendwerk des entsprechenden Kirchenbezirks.

Das “Evangelische Jugendwerk” ist eine Organisation der Württembergischen Landeskirche. Ein Jugendwerk gibt es daher in jedem Kirchenbezirk. So ein Jugendwerk unterstützt die Jugendarbeit im Bezirk und wird grundsätzlich von Ehrenamtlichen getragen, wobei es allerdings auch Arbeitgeber von Jugendreferenten ist, die das ganze managen. Unter anderem beschäftigt so ein Jugendwerk eben auch FSJler oder BFDler, so eben auch mich.

Freiwillig für so ein Jugendwerk bzw. eine Kirchengemeinde zu arbeiten ist schon ne besondere Sache. Eine besonders schöne Sache, auch, aber manchmal auch eine nerven-zehrende  Sache. Denn wenn es eine Sache gibt, in der zumindest meine Gemeinde nicht gut ist, dann ist das Organisation. Da geht’s drunter und drüber… aber das werdet ihr ja meinen Beiträgen noch entnehmen können.

Bis dahin: wünsch ich euch einen wunderschönen Tag :)