Abschied II

Der Abschiedsreigen geht weiter: ich habe für den Kinderkreis Muffins gebacken (was bei dieser Hitze wahrlich kein Vergnügen war). Die Kids waren auch gleich sehr begeistert – es konnte auch jeder mitessen, da ich extra laktosefrei gebacken habe. *sigh*, was man nicht alles macht…

Hier übrigens das Beweismaterial:

Muffins

Danach hab ich sie gleich zum BAK-Grillen mitgenommen, was übrigens Abschied III wäre, aber ich will mal nicht so sein. Man hat mir gleich mal dtv Atlas Recht geschenkt, auf dass ich mich fürs bevorstehende Jura-Studium schon mal vorbilden kann ;) Ich fand’s sehr, sehr nett.

Und traurig macht es mich auch, denn ich werde die Kids sehr vermissen und auch beim BAK sind doch einige Leute dabei, die ich inzwischen durchaus in die Kategorie Freunde einordenen würde und da ist es schon sehr schade, dass es jetzt auseinander geht…

Coriiiiiiiiiiina!

Gestern war es, als wir eigentlich tanzen wollten, so warm, dass wir nach zwei Tänzen abgebrochen haben und stattdessen die Mädels  unter den Rasensprengern auf dem Sportplatz haben spielen lassen.

„Coriiiina!“

„Corinna,“ korrigiere ich.

„Ja. Guck mal meine Haare sind ganz nass!“ *spritzt mir Wasser ins Gesicht und lacht*

„Cool.“

[…]

„Coriiina!“

„Corinna.“

„Ja! Ich hab mein Gummibärchen ins Wasser getunkt!“

„Und? Wie schmeckts jetzt?“

„Nach Wasser.“

[…]

„Coriiina!“

„Corinna.“

„Ja. Guck mal wie ich da durchspringe!“

Und so weiter. Die beiden Betreuerinnen beschwerten sich derweil beieinander über ihre pubertierenden Töchter. Priorities.

Schuhe

Habe beim Tanzen meine Schuhe ausgezogen – Keilabsatz mit Turnschuhoptik.

Und habe daraufhin ein 5-jähriges Mädchen dabei beobachtet, wie sie 5min lang sehr interessiert diese Schuhe angeschaut hat und immer näher rangegangen ist, bis sie feststellte, dass ich sie beobachte, wie sie meine Schuhe beobachtet.

Die Liebe zu Schuhen ist ganz offensichtlich angeboren :D

Das war schon IMMER so!

In dem Ort, in dem mein Kinderkreis stattfindet, wird im September ein Dorffest gefeiert. Ist ne große Sache für die Kids, weil das nur alle zwei Jahre stattfindet und außerdem in dem Dorf sonst nichts passiert.
Jedenfalls ist es Tradition, dass die Kinder an diesem Fest ein paar Tänze aufführen. Immer die gleichen Tänze versteht sich, zur ewig gleichen Musik.

Nun muss man wissen, ich tanze seit 15 Jahren und ich tanze ganz ordentlich. Ich hab‘ auch schon für die Theater-AG meiner Schule die Tanzszenen choreographiert – mit anderen Worten, zumindest in diesem Rahmen weiß ich, wovon ich rede.

Die Frau, die diese Tanzgruppe leitet, hingegen, hat Tanzerfahrung = 0. Ist immer sehr verwirrt, wenn ich mitzähle (auf 8, wie man das so macht) und dann feststelle: „Also, letztes Mal sind wir nur zwei 8er gelaufen, dieses Mal sind’s drei  – was denn nun?“

Es gibt einen Tanz, der Minuten lang geht, aber man macht dabei immer nur das Gleiche; die Kinder selbst haben sich schon beschwert, es wäre ihnen langweilig! Also sage ich, wie wäre es denn, wenn wir das Lied ein bisschen kürzen? – „Nein, nein, ich weiß eh nicht wie das geht auf der CD…“
„Ja, auf der CD geht das gar nicht, das müsste man runterziehen, schneiden und neu brennen.“ Kurz überlegt. „Ich mach‘ euch das auch.“ Dann könnte ich gleich die Qualität auch noch ein bisschen auffrischen.
„Also, nein, nein, das haben wir immer schon so gemacht.“
„Aber den Kindern ist langweilig!“
„Das war schon immer so.“

Da hab ich aufgegeben. Wir haben das immer schon so gemacht, war weiterhin das Argument bei allem anderen – „Die Verbeugen sich wie die Bauerntrampel! Beine zusammen und die Mädchen vielleicht knicksen?“ – „Nein, das haben wir schon immer so gemacht.“

Die Kinder tanzen auch konstant zu schnell oder zu langsam; kein Wunder, die haben ja nie gelernt auf Musik zu hören. Also habe ich gesagt, wie wär’s denn, wenn wir da mal eine Übung machen zum Rhythmus? „Das haben die bis zum Fest sonst immer-“
Da hat’s mir gereicht und ich hab ganz kühl geantwortet, „Wäre ja aber auch nicht schlecht, sie könnten das jetzt schon.“
Halb empörter, halb verwirrter Blick und ich ergänze, „Ich bring da nächste Woche mal was mit.“

Und dann mach ich gleich mal eine paar Blätter mit den Choreographien. Damit man in zwei Jahren wenigstens noch sicher weiß, wie genau das denn immer schon war.

Regeln & Spielzeug

Was noch aussteht ist ein Bericht vom Spielzeugmuseum. In dem Ort, wo mein Kinderkreis stattfindet, gibt es so eine Aktion „Alt trifft Jung“ und in diesem Zusammenhang ist der Kinderkreis zusammen mit einer Seniorengruppe ins Spielzeugmuseum gefahren.

Mensch, das war süß. Die Puppenhäuser, die sie da hatten, total schön und all die anderen Spielzeuge, Puppen, Steckenpferde, Modelautos usw.

Ich werd‘ mal ein paar von den Fotos einfügen, aber die Qualität ist nicht so gut; ich hatte leider meine Kamera vergessen und konnte dementsprechend nur mit dem Handy fotografieren (meine Handykamera ist ziemlich schlecht).

Nett, oder? Ich glaub den Kids hat’s auch gut gefallen.

Ich hab nur immer ein bisschen Sorge, wenn ich fahren muss; also, nicht dass ich oft Unfälle baue oder so. Aber trotzdem hat man ja ne Riesenverantwortung, wenn man die Kids mit im Auto hat. Warum ich, als Fahranfängerin, dann immer fahren muss, ist mir auch ein Rätsel. Sei’s drum.

Abschließen möchte ich noch hinzufügen, was mir einer meiner Jugendkreisler beim Tipp-Kick spielen praktisch entgegenbrüllte:

Mensch, eine Spielerlänge Abstand!! Regeln sind zum halten da!

Denkt mal drüber nach ;-)