Verletzungsgefahr

Ich hab schon wieder lange nichts gepostet. Das liegt daran, dass ich nicht auf Seminar war, sondern schon wieder krank im Bett lag -.-

Es ist also nur folgerichtig, wenn ich meinen neuen Eintrag den Krankheiten und Verletzungen widme. Wenn ich so überlege, was ich schon mitbekommen habe auf den Paar Freizeiten/Schulung usw wo ich bis jetzt dabei war, frage ich mich immer, warum sich das eigentlich so häuft? Da waren schon mehr Leute krank und verletzt als auf allen meinen Schulfahrten zusammen!

Es fing schon mit der Kinderfreizeit letzten Sommer an. Da hatten wir ein Mädchen, dass sich Farbe ins Gesicht geschmiert hatte und darauf allergisch reagierte (Arztbesuch Nr 1 für das Mädchen) und später meine ich Magenschmerzen und Übelkeit bekommen hatte – oder zumindest so was in der Art (Arztbesuch Nr 2 für Mädchen und das am Bunten Abend – die Mitarbeiterin, die mitgefahren ist, war total begeistert). Dann hatten wir da außerdem einen Jungen, der mehrere Tage nicht laufen konnte, oder zumindest so getan hat, als könnte er nicht richtig laufen, und stattdessen sein Bein an der Hose hochgezogen und bewegt hat…

Auf der Konfifreizeit ist ein Mädchen früher heimgefahren, weil sie auch irgendwas mit dem Magen hatte und es absolut nicht mehr aushielt…

Wie ich höre, musste auf dem Aufbaukurs wieder jemand krankheitsbedingt früher gehen und ich war gar nicht erst dabei…

Das alles wurde allerdings vom Grundkurs im Oktober eindeutig getoppt  Es hatte ja fürchterlich geschneit, alles weiß. Es ging um die Einheit „Geschichten erleben“ und wir hatten die Zachäus-Geschichte. Die Teilnehmer mussten draußen im Schnee einige Sachen abgeben, um zu sehen, wie das ist, wenn man was hergeben muss oder so ähnlich. Einer jedenfalls musste seine Schuhe abgeben. Rannte ins Haus, rutschte, wollte sich an der Glastür festhalten und schlug voll mit der Hand durch.
Es war wie im Horrorfilm, wir hatten das Blut sogar an der Decke – und natürlich draußen im Schnee, denn er kam schreiend wieder raus gerannt. Notarzt und Krankenwagen, er hatte sich eine Ader angerissen… was war ich froh, dass da erfahrene Mitarbeiter dabei waren, ich wäre heillos überfordert gewesen!

Ziehen wir das nur so an, oder ist das ganz normal?

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Es passt nicht alles in den Einkaufswagen!

Diesen Mittwoch war ich einkaufen. Dieses Wochenende ist nämlich Gruppenleiter-Schulung unseres Jugendwerks, genauer gesagt, es ist Aufbaukurs. Und weil man ja dann von Freitag bis Montag (eingeschneit) in unserem Freizeithaus festsitzt, muss man vorher auch eine Menge einkaufen.

Ich war also mit einem anderen Mitarbeiter einkaufen. Zunächst mal beim Aldi. Leider hatte ich nur einen Chip für den Einkaufswagen, und keiner von uns einen Euro (wie passiert sowas?), dementsprechend hatten wir nur diesen einen Einkaufswagen. Den haben wir dann (eher unkoordiniert, je nachdem was einem gerade ins Auge fiel, was auf der Liste sein könnte) bis obenhin vollgepackt und sind zur Kasse. Es war natürlich auch nur diese eine Kasse offen und sicher haben sich die hinter uns sehr gefreut. Wir haben dann natürlich auch noch bar bezahlt, die arme Verkäuferin hat schon ganz leidend geguckt. Aber es hilft ja nichts.

Wir haben also versucht, das ganze Zeug halbwegs sicher ins Auto zu kriegen (Kisten hatten wir leider auch keine) und sind mit dem nunmehr wieder leeren Einkaufswagen zurück in den Aldi. Haben ihn wieder komplett voll gepackt und haben uns wieder an der selben Kasse bei der selben leidenden Verkäuferin angestellt. Sie hat uns schon ziemlich blöd angeguckt.

Danach sind wir zum Rewe und haben versucht, „Mini-Würstchen“ zu kriegen, die mein Chef unbedingt beim Raclette essen will. Wir wussten leider beide nicht, was er genau meint und haben entschieden, es einfach ihn selbst kaufen zu lassen. Das hat er jetzt davon.

Als wir dann endlich alles hatten, sind wir natürlich los zum Haus, um alles schon mal in der Küche zu verstauen. Ich bin durchs ganze Haus gegangen und hab überall die Heizungen aufgedreht. In einem der Räume hab ich’s schon wieder rascheln gehört. Das heißt, die Mäuse sind wieder da.

Und wenn ihr euch jetzt fragt, warum zum Teufel ich Zeit hab, euch das alles zu erzählen, wenn ich eigentlich auf besagtem Kurs sein sollte – ich bin krank und konnte nach all den Mühen (ich hab auch alles sonst noch gepackt) nicht mitfahren. That sucks.

Ich hoffe, euch geht’s besser als mir und wünsche euch noch einen wunderschönen Tag :)

Dori

Was man wissen muss für die folgende Geschichte ist

1) ich fahre unheimlich viel hin und her, von einem Ort zum anderen, sowieso jeden Tag ins Geschäft und dann weiter in die eigentliche Gemeinde und andere Orte, die mitzahlen für die Stelle. Deshalb krieg ich Kilometergeld. Allerdings nur vom Büro aus, was passender Weise nicht in der oben genannten Gemeinde liegt.

2) ich soll mitfahren auf Konfirmandenfreizeit. Die nächstes Wochenende ist.

So… ich schau also mal auf den letzten Kontoauszug. Kein Kilometergeld da, obwohl ich die Kilometer schon im Dezember eingereicht hab. Scheiße. Außerdem hab ich von der Freizeit noch nichts gehört abgesehen vom groben Termin.

Ich muss mich also erkundigen und schreibe der Pfarramtssekretärin – nennen wir sie mal Dori – meine diversen Fragen.

1) Ich hatte ursprünglich mal extra bei Dori angerufen, weil ich wissen wollte, was ich denn für Kilometerstände eintragen soll, wenn ich gar nicht vom Büro aus fahre, sondern von daheim? Ja, hat sie mir erklärt, ich soll schon die richtigen Kilometerstände eintragen, sie rechnet das dann aus. Ich also: wunderbar, machen wir so.

Und da krieg ich die Antwort: Geld hätte sie überwiesen, nächstes Mal soll ich doch bitte ab dem Büro eintragen, nicht vom Wohnort. HÄ???? Das ist der Grund, dass sie Dori heißt. Sie ist völlig konfus und vergisst offensichtlich öfter mal was.

I loved that movie :) 

Vor allem, ich kann ja nicht einfach irgendwelche Kilometerstände eintragen. Das ist Urkundenfälschung. Das werd‘ ich ganz sicher nicht machen!

2) erklärt Dori mir, eine Mitarbeiterin habe mich ja gefragt, ob ich auf die Freizeit mitgehe, sie fühlt sich daher nicht in der Verantwortung mir irgendetwas darüber mitzuteilen. Sie glaubte außerdem, dass ich schon alles wüsste. Mein offensichtliches Unwissen war Dori völlig egal, ich weiß bis jetzt nicht, wann ich denn nun wo sein muss. NÄCHSTE WOCHE.

Ich war so verärgert – das war nicht das einzige Problem an dem Tag – dass ich’s nicht mal fertig gebracht hab, Dori eine Antwort zu schicken die „WTF?“ in eloquentere Sätze packt. Stattdessen werde ich ihr glaube ich mal einen kurzen Besuch abstatten und  versuchen, ihr ihre bescheuerte Mail nicht um die Ohren zu schlagen. Dori ist nämlich nicht zum ersten Mal so verwirrt – sie vergisst mich andauernd bei irgendwelchen Mitarbeiter-Einladungen u.ä.

Also werde ich mal jene Mitarbeiterin/Freundin von mir fragen, ob wenigstens sie bereit ist, ihre Informationen mit mir zu teilen, oder ob sie auch findet, dass die topsecret sind.

Die Briefmarken hab ich übrigens immer noch nicht.

In diesem Sinne wünsch ich euch noch einen schönen Tag :)