Es passt nicht alles in den Einkaufswagen!

Diesen Mittwoch war ich einkaufen. Dieses Wochenende ist nämlich Gruppenleiter-Schulung unseres Jugendwerks, genauer gesagt, es ist Aufbaukurs. Und weil man ja dann von Freitag bis Montag (eingeschneit) in unserem Freizeithaus festsitzt, muss man vorher auch eine Menge einkaufen.

Ich war also mit einem anderen Mitarbeiter einkaufen. Zunächst mal beim Aldi. Leider hatte ich nur einen Chip für den Einkaufswagen, und keiner von uns einen Euro (wie passiert sowas?), dementsprechend hatten wir nur diesen einen Einkaufswagen. Den haben wir dann (eher unkoordiniert, je nachdem was einem gerade ins Auge fiel, was auf der Liste sein könnte) bis obenhin vollgepackt und sind zur Kasse. Es war natürlich auch nur diese eine Kasse offen und sicher haben sich die hinter uns sehr gefreut. Wir haben dann natürlich auch noch bar bezahlt, die arme Verkäuferin hat schon ganz leidend geguckt. Aber es hilft ja nichts.

Wir haben also versucht, das ganze Zeug halbwegs sicher ins Auto zu kriegen (Kisten hatten wir leider auch keine) und sind mit dem nunmehr wieder leeren Einkaufswagen zurück in den Aldi. Haben ihn wieder komplett voll gepackt und haben uns wieder an der selben Kasse bei der selben leidenden Verkäuferin angestellt. Sie hat uns schon ziemlich blöd angeguckt.

Danach sind wir zum Rewe und haben versucht, „Mini-Würstchen“ zu kriegen, die mein Chef unbedingt beim Raclette essen will. Wir wussten leider beide nicht, was er genau meint und haben entschieden, es einfach ihn selbst kaufen zu lassen. Das hat er jetzt davon.

Als wir dann endlich alles hatten, sind wir natürlich los zum Haus, um alles schon mal in der Küche zu verstauen. Ich bin durchs ganze Haus gegangen und hab überall die Heizungen aufgedreht. In einem der Räume hab ich’s schon wieder rascheln gehört. Das heißt, die Mäuse sind wieder da.

Und wenn ihr euch jetzt fragt, warum zum Teufel ich Zeit hab, euch das alles zu erzählen, wenn ich eigentlich auf besagtem Kurs sein sollte – ich bin krank und konnte nach all den Mühen (ich hab auch alles sonst noch gepackt) nicht mitfahren. That sucks.

Ich hoffe, euch geht’s besser als mir und wünsche euch noch einen wunderschönen Tag :)

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Der orange Mini

Ich war gestern endlich bei Dori, um mich wegen des Kilometergelds zu erkundigen. Sie war bloß verwirrt und hat vergessen, dass sie mir schon lange gesagt hatte, ab wo sie mir die Kilometer zahlen… never mind.

Ich bin jedenfalls auf dem Weg zu ihr. Es schneit, logisch, und ich fahr natürlich auch ein bisschen langsamer und vorsichtiger als ich das normal tun würde. Seit ich aber auf der Bundesstraße bin, häng ich hinter nem Mini. Ein oranger Mini, falls ihr euch wundert.

Der schleicht mit ein bisschen mehr als 50 über die Bundesstraße, vielleicht waren es auch knappe 60, jedenfalls aber zu langsam. 70 kann man auf der Straße auch bei diesen Wetterverhältnissen locker fahren. Er fährt auch ab, wo ich abfahren muss, schleicht mit 20 über die Abfahrt, hält, als er abbiegt, obwohl niemand kommt. Fährt auf der Kreisstraße weiter mit 50.

Dann kommen wir in den Ort, der Mini natürlich immer noch vor mir. Er schleicht sowieso (inzwischen bei 40), doch dann bremst er plötzlich, ihm kommt offensichtlich jemand entgegen. Ich denke: Was ist los? Kommt da jetzt ein Riesenbus oder ein Laster oder was?

Es. War. Ein. Smart.

Denkt drüber nach. Ein Smart. Stellt es euch schön vor, lasst es richtig tief einsinken. Genau.

Ich hab mich so aufgeregt! Dieses Autole hätte da bestimmt nochmal dazwischen gepasst! DA MUSS ICH DOCH NICHT BREMSEN, VERDAMMT! WTF?

Danach bin ich bei nem Kreisel den orangenen Mini endlich los geworden. Aber es ärgert mich noch heute.

In diesem Sinne bin ich froh, dass ich zur Konfifreizeit nicht selbst fahren muss. Ich wünsch euch allen einen wunderschönen Tag und keine orangenen Minis auf eurer Fahrbahn.

Fachtage und Schneechaos

Montag und Dienstag war ich auf Fachtage-Seminar von der Diakonie aus. Die Diakonie ist der Träger meiner Stelle und organisiert deshalb die Seminare. Bei den Fachtagen trifft man sich mit Leuten, die in einem ähnlichen Bereich arbeiten wie man selbst.

Es war mal wieder total cool! Wir hatten im November schon mal Fachtage und es war da schon toll. Dieses Mal hab ich mich auch tatsächlich drauf gefreut! Wir haben uns alle super verstanden (vielleicht auch, weil man gleich was zu reden hatte? – Ach, euer Jugendwerk hat auch so Kulis? Ja, guck mal, das ist meiner! – Weißt du, bei mir in der Jungschar – Neulich war bei uns Grundkurs… usw.)

Naja, jedenfalls waren wir an der Evangelischen Hochschule in Ludwigsburg, was total interessant war, auch wenn ich ja gar nichts in die Richtung studieren will. Aber wir durften uns in eine Vorlesung mit reinsetzen und ich hab mich gefühlt wie im Gemeinschaftskunde-Unterricht. Nur auf Englisch ;)

Die Jugendherberge Ludwigsburg ist allerdings ein wenig merkwürdig. Unter anderem findet man in jedem Zimmer diese Schilder:

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Für nächtliche Störungen berechnet sich der Preis nach Müdigkeit (und wenn ich nun gar nicht müde war? Hm?). Insgesamt haben sie irgendwie versucht, lustig zu sein, aber es hat nicht so recht geklappt.

Ich war also doch ziemlich traurig, weil das nun mal das letzte Mal war, dass wir Fachtage haben. Echt schade.

Und dann: wach ich heute morgen auf und sehe die dichte Schneedecke, die natürlich auch mein Auto bedeckt -.- Und die Auffahrt vorm Geschäft räumt natürlich auch niemand, also hab ich beschlossen, wo anders zu parken und musste dann durch den Schnee stapfen.

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Der Beweis ;)

Das war’s dann erstmal von meinen letzten paar Tagen. Ich wünsch euch noch einen wunderschönen Tag :)